BeSafe: Telefon, E-Mail, Passwörter und mehr

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Heutzutage nutzen wir alle das Internet für Bankgeschäfte, soziale Netzwerke, Nachrichten und Einkäufe. Dennoch befassen sich die meisten Menschen erst dann mit dem Thema Sicherheit, wenn es zu spät ist. Dieser Artikel ist der erste Teil der Serie „BeSafe“, die Ihnen zeigt, warum es riskant ist, Online-Sicherheit zu ignorieren, und wie Sie diese Probleme vermeiden können. Daher ist es ratsam, diesem Artikel Aufmerksamkeit zu schenken und ihn gründlich durchzugehen.




Die meisten von uns stoßen tagtäglich im Fernsehen oder im Internet auf Nachrichten wie: Passwörter dieses oder jenes Dienstes sind durchgesickert, jemand wurde um seine gesamten Ersparnisse beraubt, er ist auf eine betrügerische E-Mail oder SMS hereingefallen. Und viele Menschen denken in diesem Moment: Mir kann das nicht passieren, ich passe auf!.

Doch dann reicht oft ein gut durchdachter, raffinierter Betrug aus, der direkt auf eine bestimmte Person abzielt, und plötzlich passiert es auch ihr. Nicht, weil die Person dumm wäre, sondern weil Angreifer heute sehr findig sind und mit Emotionen, Vertrauen und menschlicher Unaufmerksamkeit arbeiten.

Die Wahrheit ist einfach: Niemand von uns ist zu einhundert Prozent sicher, wenn er sich nicht aktiv für seine digitale Sicherheit interessiert und versucht, das zu sichern, was gesichert werden kann.

Einige Menschen versuchen sich zu schützen, indem sie Facebook, WhatsApp, Instagram, TikTok, Telegram oder andere Plattformen löschen oder deaktivieren. Oft mit dem Gefühl, dadurch sicher zu sein. Doch das ist leider ein Irrtum. Die bloße Löschung eines Kontos bedeutet noch nicht, dass keine Daten über Sie im Internet existieren.

Vielleicht haben Sie schon den Begriff „Shadow Profile“ (Schattenprofil) gehört. Zum Beispiel kann das Unternehmen Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp) Basisprofile auch über Personen erstellen, die Facebook selbst gar nicht nutzen. Es reicht aus, wenn Sie einen E-Shop oder eine Website besuchen, die Elemente dieses sozialen Netzwerks eingebettet hat, zum Beispiel einen „Gefällt mir“-Button, „Teilen“ oder einen anderen Tracking-Code. Auch ohne jegliche Interaktion werden technische Informationen gespeichert: Gerätetyp, Browser, IP-Adresse, ungefährer Standort.

Ähnlich funktionieren auch Kommunikations-Apps. Selbst wenn Sie WhatsApp, Telegram oder einen anderen Dienst nicht selbst nutzen, können diese indirekte Informationen über Sie haben, weil jemand aus Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis die App nutzt und ihr Zugriff auf die Kontakte gewährt. So entstehen weitere „Splitter“ Ihres digitalen Fußabdrucks.

Dabei geht es nicht darum, dass jemand weiß, dass eine bestimmte Person eine bestimmte Waschmaschine gekauft hat. Es geht darum, dass Systeme technische Identitäten erstellen, anonyme IDs, unter denen Informationen über Verhalten, Geräte und Bewegungen im Internet gespeichert werden. Sobald Sie dann ein Konto erstellen, können die Daten verknüpft werden.

Und es geht nicht nur um Meta. Meta ist nur das sichtbarste und am häufigsten erwähnte Unternehmen. Ähnliche Prinzipien funktionieren im gesamten Internet. Auch wenn es heute dank der Europäischen Union strengere Regeln und einen größeren Druck auf Transparenz gibt, bleibt eines gleich: Was Sie einmal ins Internet stellen, hinterlässt eine Spur.

Dieser Artikel dient jedoch nicht der Abschreckung oder dazu, dass Sie aufhören sollten, das Internet oder moderne Technologien zu nutzen. Im Gegenteil. Es geht darum, wie man sich im Internet sicher, verantwortungsbewusst und vernünftig verhält, denn man weiß nie, wann und wie jemand Ihren digitalen Fußabdruck missbrauchen könnte, sei es gegen Sie persönlich oder im Rahmen eines Betrugs.

#besafe

Die Telefonnummer: Der wertvollste Schlüssel zu Ihrer digitalen Identität

Die meisten von uns haben eine eigene Telefonnummer, um mit der Familie, Angehörigen, Freunden, dem Arbeitgeber, Behörden oder verschiedenen Diensten in Kontakt zu bleiben. Um es einfach zusammenzufassen: Die Telefonnummer ist heute unsere digitale Unterschrift.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Telefonnummer zu erhalten. Entweder über einen Vertrag bei einem Mobilfunkanbieter oder durch den Kauf einer Prepaid-SIM-Karte. Diese können Sie entweder auf eine bestimmte Person registrieren lassen oder anonym nutzen. In einigen Ländern gibt es anonyme SIM-Karten gar nicht mehr, und beim Kauf ist die Registrierung mit einem Personalausweis oder einem anderen Dokument erforderlich. Das hat seine Gründe – der Kampf gegen Terrorismus, Kriminalität oder Betrug –, aber es zeigt gleichzeitig auf, welch fundamentale Rolle die Telefonnummer spielt.

Ob Sie nun eine Vertragsnummer oder eine Prepaid-Nummer haben, eines ist sicher: Es handelt sich um sehr sensible Daten. Über die Telefonnummer kommunizieren wir nicht nur mit der Familie, sondern auch mit Ärzten, Behörden oder Firmen. Oft ist sie unser wichtigster Kontaktdatenpunkt, da es schneller ist, anzurufen oder eine Nachricht zu schreiben, als auf einen Brief zu warten.

Das Problem beginnt dort, wo wir die Nummer „überall“ angeben

Die Telefonnummer dient heute jedoch nicht nur der Kommunikation. Wir nutzen sie bei der Registrierung für:

  • E-Mail-Dienste
  • Soziale Netzwerke
  • Kommunikations-Apps
  • E-Shops, Gewinnspiele, Treuekarten
Und hier beginnt das Problem. Wir vertrauen unsere Nummer Dutzenden von Diensten an, und nicht alle sind ausreichend gesichert. Ja, die Betreiber dieser Dienste sollten die Verantwortung tragen. Die Realität ist jedoch, dass bei einem Datenleck oder Missbrauch hauptsächlich Sie die Folgen tragen.

Deshalb ist es wichtig, sich zu fragen:
  • Brauche ich diesen Dienst wirklich?
  • Ist die Angabe der Telefonnummer zwingend erforderlich?
  • Reichen eine E-Mail oder eine Authentifizierungs-App nicht aus?
Bei einigen Diensten ist die Nummer unerlässlich, bei anderen gibt es jedoch sicherere Alternativen. Wenn Sie Ihre Nummer bereits angeben, zum Beispiel in sozialen Netzwerken, lassen Sie sie niemals öffentlich sichtbar. Nutzen Sie sie nur zur Kontoverifizierung oder zur Wiederherstellung.

Wie aus einer öffentlichen Nummer ein ideales Ziel wird

Stellen wir uns eine einfache Situation vor. Ein Angreifer findet ein öffentliches Profil in einem sozialen Netzwerk:
  • Vor- und Nachname
  • Öffentliche Telefonnummer
  • Geburtsdatum
  • Abgeschlossene Schulen, Arbeitsplatz
  • Orte, an denen sich die Person bewegt
  • Aktueller Urlaub
  • Fotos von Kindern, Haustieren
In diesem Moment hat er die perfekte Grundlage für einen Betrug. Er ruft an, tritt selbstbewusst auf, spricht Sie mit Namen an, erwähnt Ihren Wohnort oder Ihre Kinder, und Sie gewinnen automatisch ein Gefühl von Vertrauen. Nicht, weil er vertrauenswürdig wäre, sondern weil er Informationen verwendet hat, die Sie selbst veröffentlicht haben.

In einer solchen Stresssituation bemerkt man oft gar nicht, dass der Anrufer:
  • Den Firmennamen nicht genannt hat
  • Auf eine schnelle Entscheidung drängt
  • Nach sensiblen Daten fragt
Dabei entstand das gesamte Problem „nur“ durch eine falsche Privatsphäre-Einstellung.

Die Telefonnummer kann auch ohne Ihre SIM-Karte missbraucht werden

Heutzutage gilt leider nicht mehr, dass ein Angreifer physischen Zugriff auf die Telefonnummer haben muss. Es gibt Techniken, mit denen man:
  • Anrufe von Ihrer Nummer imitieren kann
  • Die Kontowiederherstellung per SMS versuchen kann
  • Die Nummer für gezielte Angriffe missbrauchen kann
Technologien sind schnell und bequem, aber gleichzeitig gefährlich, wenn wir leichtfertig mit ihnen umgehen.

Einige Menschen nutzen daher zwei SIM-Karten:
  • Eine private Nummer für Banken, Behörden und Familie.
  • Eine zweite „Wegwerf-Nummer“ für Registrierungen, Gewinnspiele und Treueprogramme.
Das ist zwar unpraktisch, aber sehr effektiv. Ideal wäre es, so etwas wie eine Alias-Telefonnummer zu haben, ähnlich wie es Einmal-Zahlungskarten oder die Funktion „E-Mail-Adresse verbergen“ bei Apple gibt.

Was man daraus mitnehmen sollte

Die Telefonnummer ist die Basis Ihrer digitalen Identität. Schützen Sie sie genauso sorgfältig wie:
  • Den Zugang zu Ihrer Bank
  • Ihren Personalausweis
  • Die Passwörter zu Ihren Konten
Geben Sie sie nicht unnötig überall an. Jedes Datum, das Sie veröffentlichen, kann gegen Sie verwendet werden, oft sehr unauffällig.

Die E-Mail-Adresse: Ein Schlüsselelement der digitalen Sicherheit


Wie wir bereits über die Telefonnummer gesprochen haben, ist die E-Mail-Adresse wie unsere digitale Postanschrift. Dank ihr kann man Sie in fast jedem Dienst finden. Meistens melden wir uns mit E-Mail und Passwort an, und wenn wir das Passwort zurücksetzen müssen, kommt das Formular an diese Adresse.

Daher ist es wichtig, ein starkes Passwort und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) zu haben. Wenn Sie diese Sicherung einrichten, haben Sie bis zu 70 % der Arbeit erledigt und unterbinden die gängigsten Angriffe.

Es reicht jedoch nicht aus, nur das Konto zu sichern. Wichtig ist auch, wo überall Sie Ihre E-Mail angeben und warum das ein Risiko darstellt:
  • Registrierung bei Webdiensten: Vergewissern Sie sich immer, dass es sich wirklich um das jeweilige Unternehmen handelt. Betrüger erstellen Seiten, die absolut echt aussehen, nur um Ihre Daten zu erhalten.
  • Soziale Netzwerke: Geben Sie Ihre E-Mail nicht als öffentliches Datum in Ihrem Profil an. Ein Angreifer kann sie leicht extrahieren und für Phishing oder Kontenübernahmen nutzen.
  • Falschmeldungen und SPAM: E-Mails wie „Erbschaft im Ausland“ oder „Zahlungsrückstand bei einer Sendung“ können zu Seiten führen, die Ihre Passwörter und persönlichen Daten sammeln. Oft sind sie so ausgeklügelt, dass dort steht: Falsches Passwort, bitte erneut eingeben, und sie speichern alle Varianten, die Sie eingeben.
Tipp: Kein seriöses Unternehmen wird Sie per E-Mail nach Ihrem Passwort, Ihrer Telefonnummer oder Ihren Zahlungsdaten fragen. Wenn Sie eine verdächtige E-Mail erhalten, verifizieren Sie den Kontakt über einen anderen Kanal, rufen Sie zum Beispiel die offizielle Nummer des Unternehmens an (nicht die in der Nachricht oder E-Mail angegebene Nummer).

Zwei E-Mail-Adressen: Wie man sie nutzt

Viele Menschen nutzen zwei E-Mail-Adressen:
  1. Primäre E-Mail: Für offizielle Kommunikation, Bank, Schule der Kinder, Gesundheitswesen...
  2. Sekundäre E-Mail: Für die Registrierung bei Spielen, Gewinnspielen, Treueprogrammen oder weniger wichtigen Diensten...
Praktischer Rat:
  • Registrieren Sie Konten, bei denen Sie eine Zahlungskarte hinterlegt haben, mit der primären E-Mail.
  • Nutzen Sie für weniger sensible Dienste die sekundäre E-Mail.
  • Teilen Sie die primäre E-Mail niemals öffentlich.

Überprüfung, ob die E-Mail kompromittiert wurde

Es gibt Dienste, die Ihnen zeigen, ob Ihre Adresse jemals kompromittiert wurde. Zum Beispiel:
Tipp: Sie geben Ihre E-Mail ein, und der Dienst zeigt Ihnen, ob Ihre Daten jemals in einem Datenleck aufgetaucht sind. Achtung, die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr, geben Sie Daten niemals auf verdächtigen Seiten ein.

Praktische Tipps für eine sichere E-Mail:
  • Starkes Passwort
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
  • Nutzen Sie kein öffentliches WLAN für sensible E-Mails ohne VPN
  • Senden Sie E-Mail-Codes oder Passwörter an niemanden
  • Erwägen Sie Aliase und Einweg-E-Mails: Zum Beispiel bei der Registrierung für weniger wichtige Dienste

Das Passwort: Ein einzigartiges Geheimnis eines jeden von uns

Ein Passwort ist wie ein Schlüssel zu unserer digitalen Welt. Wenn jemand Ihr Passwort erhält, hat er praktisch Zugriff auf alles, was damit zusammenhängt: E-Mail, soziale Netzwerke, Bank, Dienste und im Grunde Ihr gesamtes digitales Leben. Daher ist ein einzigartiges, starkes und sorgfältig geschütztes Passwort eine absolute Notwendigkeit.

Was ist ein starkes Passwort?
  • Lang: Idealerweise mindestens 12 - 16 Zeichen.
  • Zeichenkombination: Groß- und Kleinstahben, Ziffern, Symbole.
  • Unvorhersehbar: Keine Namen, Geburtsdaten, Lieblingsteams oder Wörter aus dem Wörterbuch.
  • Einzigartig für jeden Dienst: Verwenden Sie niemals dasselbe Passwort für mehrere Konten.
Tipp: Sie müssen sich das Passwort nicht merken, wenn Sie einen Passwortmanager verwenden, z.B. 1Password, Bitwarden oder integrierte Verwaltungen in Browsern oder Telefonen. Diese Anwendungen generieren wirklich starke Passwörter und speichern sie sicher.

Was passiert, wenn ein Passwort durchsickert?

Stellen Sie sich vor, Sie verwenden dasselbe Passwort für E-Mail, Facebook und die Bank-App. Ein Angreifer erhält ein Passwort und hat Zugriff auf fast alles. Oft passiert es, dass jemand eine Phishing-E-Mail erhält oder eine Passwort-Datenbank eines anderen Dienstes geleakt wird. Wenn Sie überall dasselbe Passwort verwenden, öffnen Sie damit die Tür zu Ihrer gesamten digitalen Welt.

Praktische Ratschläge:
  • Teilen Sie niemals Ihr Passwort: Nicht einmal mit der Familie oder Freunden.
  • Nutzen Sie einen Passwortmanager: Sicher, generiert starke Passwörter, merkt sie sich für Sie.
  • Ändern Sie regelmäßig Passwörter bei sensiblen Konten: Vor allem bei E-Mail und Bank-Apps.
  • Aktivieren Sie 2FA überall, wo es möglich ist: Besonders bei E-Mail, sozialen Netzwerken und der Bank.
  • Vorsicht vor Phishing: Geben Sie Ihr Passwort niemals auf Seiten ein, die nicht offiziell aussehen.

Moderne Anmeldemethoden: Die Ära ohne Passwörter

In den letzten Jahren entwickelt sich die digitale Sicherheit weiter und klassische Passwörter weichen schrittweise moderneren Anmeldemethoden. Der Grund ist einfach: Menschen merken sich keine Passwörter, wiederholen sie, und Angreifer nutzen dies sehr oft aus. Daher bieten heute immer mehr Dienste eine Anmeldung an, die gar kein Passwort erfordert.休止

Passkeys

Eine der sichersten modernen Lösungen sind die sogenannten Passkeys. Sie werden beispielsweise von Apple, Google, Microsoft und nach und nach auch von weiteren Diensten verwendet.

Wie funktioniert das?
  • Sie erstellen kein Passwort.
  • Die Anmeldung erfolgt über Ihr Telefon, Ihren Computer oder Ihr Tablet.
  • Die Verifizierung führen Sie per Fingerabdruck, Face ID oder Geräte-Code durch.
  • Der Schlüssel ist lokal auf Ihrem Gerät gespeichert, nicht auf einem Server.
Vorteil:
  • Es kann nicht durch Phishing abgefangen werden.
  • Es existiert keine Passwort-Datenbank, die durchsickern könnte.
  • Es ist direkt an Ihr Gerät und Ihre Biometrie gebunden.

Anmeldung mittels QR-Code

Eine weitere, immer häufigere Methode je die Anmeldung per QR-Code.

Wie das funktioniert:
  • Auf dem Computer wird ein QR-Code angezeigt.
  • Diesen scannen Sie mit dem Telefon, auf dem Sie angemeldet sind.
  • Die Anmeldung bestätigen Sie per Fingerabdruck oder Face ID.
Diese Methode verwenden zum Beispiel:
  • WhatsApp
  • Google
  • Apple
  • Einige Bank-Apps
Vorteil:
  • Sie tippen kein Passwort ein.
  • Sie minimieren das Risiko, dass es jemand abhört oder erspäht.
  • Schnell und bequem.

Biometrische Anmeldung (Fingerabdruck, Face ID)

Auf Telefonen, Tablets und Notebooks werden heute üblicherweise biometrische Daten verwendet:
  • Fingerabdruck
  • Gesichtserkennung (Face ID)
  • Manchmal auch Iris-Erkennung
Diese Daten:
  • verlassen das Gerät nicht
  • sind in einem sicheren Chip eingebettet (z. B. Secure Enclave bei Apple)
  • dienen nur zur Verifizierung, nicht zur Datenübertragung
Biometrie ersetzt heute sehr oft die Passworteingabe, aber es ist wichtig zu verstehen, dass:
  • Biometrie kein Passwort ist
  • es nur eine Art ist zu bestätigen, dass Sie es wirklich sind

Hardware-Sicherheitsschlüssel und verschlüsselte USB-Sticks

Es gibt auch physische Sicherheitsschlüssel, die wie ein USB-Stick aussehen. Zum Beispiel:
  • YubiKey
  • Sicherheits-USB mit PIN oder Fingerabdruck
Diese Schlüssel:
  • fungieren als zweiter Faktor oder vollständiger Passwertersatz
  • die Anmeldung erfolgt nur, wenn der Schlüssel physisch anwesend ist
  • einige haben eine eigene Verschlüsselung oder einen biometrischen Sensor
Vorteil:
  • ein Angreifer kann sich ohne den physischen Schlüssel nicht anmelden
  • extrem hohes Sicherheitsniveau
  • ideal für E-Mail, Banken oder Arbeitskonten
Bedeutet das das Ende der Passwörter?

Nicht ganz. Passwörter werden uns noch eine Weile begleiten. Aber:
  • moderne Methoden sind sicherer
  • sie sind resistenter gegen Phishing
  • und vor allem bequemer für den normalen Nutzer
Der ideale Zustand heute ist:
  • ein starkes Passwort (gespeichert im Passwortmanager)
  • dazu 2FA
  • und dort, wo es geht, Passkeys oder Biometrie

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Die nächste Verteidigungslinie

Wenn das Passwort Ihr Geheimnis ist, dann ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung Ihr zweites Schloss an der Tür. Ein Passwort allein reicht heute nicht mehr aus, da Angreifer Zugriff auf E-Mails und Telefone erlangen oder schwächere Passwörter knacken können.

2FA fügt einen weiteren Verifizierungsschritt hinzu, der den Zugriff für Fremde erheblich erschwert. Selbst wenn jemand Ihr Passwort erhält, kann er sich ohne den zweiten Faktor nicht anmelden.

Welche Arten von 2FA gibt es?

SMS-Code
  • Einfachste Form: Der Dienst sendet einen Einmalcode an Ihr Telefon.
  • Nachteile: Der Code kann durch SIM-Swap-Angriffe oder Malware abgefangen werden.
  • Vorteil: Einfach für normale Nutzer.
App-Code (Authenticator-App)
  • Zum Beispiel Google Authenticator, Microsoft Authenticator, Apple Passwörter, Authy...
  • Generieren Einmalcodes direkt auf dem Telefon, ohne SMS.
  • Vorteil: Sicherer als SMS, resistent gegen SIM-Swap-Angriffe.
Push-Benachrichtigungen (Notifikationen)
  • Einige Dienste (Apple ID, Google, Bank-Apps) senden Ihnen eine Benachrichtigung: „Möchten Sie sich anmelden?“, und es genügt, dies auf dem Telefon zu bestätigen.
  • Schnell und bequem.
Physische Sicherheitsschlüssel
  • USB- oder NFC-Schlüssel (z. B. YubiKey) dienen als zweiter Faktor.
  • Anmelden können Sie sich nur mit dem physischen Schlüssel.
  • Sicherste Variante, ideal für Banken, E-Mail oder Arbeitskonten.
Biometrie als zweiter Faktor
  • Fingerabdruck oder Face ID, sofern der Dienst dies unterstützt.
  • Schließt im Grunde an Passkeys oder Push-Benachrichtigungen an.

Praktische Tipps für 2FA

  • Aktivieren Sie es überall, wo es möglich ist. Facebook, Gmail, Instagram, Apple ID, Bankkonten: 2FA ist heute Standard.
  • Bevorzugen Sie Apps oder Schlüssel gegenüber SMS: Jedes Konto sollte einen einzigartigen zweiten Faktor haben.
  • Sichern Sie Ihren Zugang. Zum Beispiel durch Ersatzcodes oder einen Ersatzschlüssel, damit Sie sich nicht aus Ihrem eigenen Konto aussperren.
  • Speichern Sie Codes sicher, nicht in E-Mails oder in ungeschützten Notizen.
Zusammenfassung: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist das zweite Schloss, das Sie schützt, selbst wenn jemand Ihr Passwort stiehlt. Die Kombination aus starkem Passwort + 2FA + modernen Anmeldemethoden bildet eine starke Abwehr gegen die meisten Angriffe.


Im heutigen Artikel habe ich für Sie alles Wichtige zusammengefasst, was Sie für das Leben in der digitalen Welt wissen müssen – von der Telefonnummer, der E-Mail-Adresse und dem Passwort über Biometrie bis hin zur Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Damit wir uns bewusst werden, dass diese Daten nicht nur „gewöhnliche“ Informationen sind, sondern das Herz und das Gehirn unserer digitalen Identität und Spur bilden.

Vielleicht sagen Sie sich: „Das ist ja schön, aber wie betrifft das deine Inhalte in den sozialen Netzwerken, auf YouTube oder dem Blog?“. Die Antwort ist einfach: Technologie und die digitale Welt sind Teil meines Lebens und meines Schaffens. Diesen Artikel habe ich bereits im August 2025 vorbereitet, und in dieser Zeit sind um mich herum einige Dinge passiert, die gezeigt haben, wie schnell man online gefährdet sein kann.

Das, co ich vorbereitet hatte, ist viel länger als der heutige Artikel – es könnte acht A4-Seiten füllen! Ich glaube, dass die meisten von Ihnen bei einem so langen Text die Aufmerksamkeit verlieren würden. Deshalb habe ich mich entschlossen, diese Thematik in Form einer Serie zu veröffentlichen. Heute haben wir uns auf die Grundlagen konzentriert, auf die wichtigsten Dinge, auf denen Ihre digitale Sicherheit steht.

Nächstes Mal schauen wir uns ein weiteres Thema an, das damit zusammenhängt und Ihnen hilft, online noch sicherer zu sein. Das behalte ich aber noch für mich. Ich freue mich, dass ich Ihnen neben Reisen, Fotografien und anderen Themen auch etwas Nützliches für Ihren digitalen Schutz mitgeben kann.

Ich weiß noch nicht genau, wie oft die Serie erscheinen wird – alle zwei Wochen oder einmal im Monat. Alles erfahren Sie nach und nach. Warum schreibe ich das hier direkt auf den Blog und nicht woanders hin? Weil Sie, die mir online folgen, Teil meiner digitalen Welt sind und diese Information daher auch für Sie relevant ist.

Vielen Dank fürs Lesen bis hierher, und ich freue mich auf die nächste Episode meines digitalen Fensters.

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Wichtiger Hinweis: Ich bin kein Experte für Cybersicherheit oder Systemabsicherung. Dieser Artikel wurde in meinen eigenen Worten verfasst, basierend auf meinem Wissen und meinen Erfahrungen mit Technologien, dem Internet und der digitalen Welt. Er dient als informativer und edukativer Inhalt für Leser und Follower, nicht als offizielle Anleitung oder Sicherheitsgarantie. Der Autor übernimmt keine Haftung für eventuelle Folgen, die aus der Anwendung der genannten Empfehlungen resultieren. Sie dürfen diesen Artikel gerne verlinken, es ist jedoch nicht gestattet, ihn ohne Erlaubnis des Autors zu kopieren oder anderweitig zu verwenden. Das im Artikel verwendete Bild wurde als Illustration mithilfe von ChatGPT erstellt.

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