Wandern mit hündischem Begleiter?

10 Regeln, die jeder Hundebesitzer kennen sollte

    Ausflüge und Wanderungen mit dem Hund sind eine großartige Möglichkeit, die Natur zu genießen, die Bindung zu stärken und gleichzeitig etwas für sich selbst und seinen vierbeinigen Partner zu tun. Damit es jedoch allen Spaß macht – einschließlich anderer Wanderer, Tiere und des Hundes selbst – sollten einige Grundregeln beachtet werden.


Hier sind 10 Tipps, die dir dabei helfen:

🐶 1) Nicht jeder Hund ist ein geborener Wanderer

    Jeder Hund ist anders – es kommt auf Alter, Rasse und Kondition an. Einige Rassen, ob klein wie ein Chihuahua oder sportlich wie ein Border Collie, sind oft viel robuster und ausdauernder, als es scheint. Ein Mops oder ein älterer Hund hingegen kann eingeschränkte Möglichkeiten haben. Daher ist es immer gut, mit kürzeren Strecken zu beginnen und zu beobachten, wie der Hund die Belastung verträgt.

💧 2) Wasser ist das A und O

    Ein Hund kann nicht sagen, dass er Durst hat. Nimm immer genügend Wasser und einen Napf mit. Plane Ausflüge im Sommer eher morgens oder abends, damit er nicht überhitzt.

🍖 3) Denk auch an den Snack

    Für längere Expeditionen eignet sich eine Handvoll Trockenfutter oder ein paar Leckerlis. Auch ein Hund muss Energie auftanken. Aber Vorsicht – füttere ihn nicht unmittelbar vor der Anstrengung.

🦮 4) Sicherheit zuerst – Leine, Chip und Kontakt

    In der Natur, auf Wanderwegen und in Schutzgebieten gilt die Regel: Leine. Nicht jeder Mensch oder Hund schätzt eine unerwartete „Begrüßung“.

    Gleichzeitig sollte dein Hund gültige Impfungen (besonders gegen Tollwut) haben, gechipt sein und idealerweise eine Kennzeichnung mit deiner Telefonnummer tragen – zum Beispiel eine Marke oder einen QR-Anhänger.

Apple AirTag
❗Denk dran: „Mein Hund ist lieb, der tut nichts!“ ist keine Ausrede. Woher weißt du, dass der andere Hund nicht aggressiv ist oder der Mensch keine Phobie oder Allergie hat? Halte deinen Hund an der Leine – so schützt du alle.

 Smarter Tipp: Wenn du Apple-Geräte nutzt, kannst du einen AirTag am Halsband anbringen. Es ist zwar kein GPS-Tracker im eigentlichen Sinne, aber wenn der Hund verloren geht, erhältst du Standort-Updates über das „Wo ist?“-Netzwerk. 
 Im Modus „Verloren“ können deine Kontaktdaten auch einem Finder mit Android angezeigt werden. Ähnliche Lösungen bieten auch Google, Samsung (SmartTag) und andere an.

💩 5) Kotbeutel auch im Wald

    Ja, auch dort. Wanderwege sind keine Hundetoilette. Nimm immer Beutel mit und entsorge den Abfall im Mülleimer.

🐾 7) Achte auf die Pfoten

    Heißer Asphalt, scharfe Steine, Streusalz – all das kann Schmerzen verursachen. Pfotenbalsam oder Hundeschuhe für extreme Bedingungen helfen.

💊 8) Erste-Hilfe-Set ist ratsam

    Pinzette, Verband, Desinfektionsmittel, Nummer des Notfall-Tierarztes. Sie nehmen kaum Platz weg, können aber entscheidend sein.

😴 9) Achte auf Überhitzung und Erschöpfung

    Hecheln, häufiges Stehenbleiben – Signale für eine Pause. Ein Hund verausgabt sich nicht für die „Leistung“, wie wir es manchmal tun. Wenn er nicht mehr kann, bleibt er stehen.

🌲 10) Hunde sind nicht überall erlaubt

    In Nationalparks gelten Sonderregeln – oft herrscht Leinenpflicht, mancherorts sind Hunde gar nicht erlaubt. Informiere dich vorab.


🐕‍🦺 Wandern mit Hund kann das beste Erlebnis sein – wenn man weiß wie. Achte auf seine Sicherheit, respektiere die Umgebung und pass die Route an. Dann nehmt ihr Freude und schöne Erinnerungen mit nach Hause. ♥️


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